Jorah wurde am 16.08.2022 geboren und ist ein Hovawart. Seit er etwa zehn Wochen alt ist, begleitet er meine therapeutische Arbeit und ist seither kontinuierlich in den Praxisalltag eingebunden.
Jorah wird für seine ruhige, präsente Ausstrahlung und seine feine Wahrnehmung sehr geschätzt. Besonders im Gruppensetting zeigt sich seine Fähigkeit, aufmerksam zu registrieren, wo gerade etwas in Bewegung ist – auch dann, wenn dies noch nicht sprachlich ausgedrückt wird. Er orientiert sich dabei nicht an Lautstärke oder Dominanz, sondern an Stimmung, Körpersprache und innerer Spannung.
Im Kontakt ist Jorah zugewandt, freundlich und offen. Er begegnet Menschen interessiert und ohne Vorbehalt und findet im therapeutischen Rahmen schnell eine passende Rolle: ruhig begleitend, spielerisch belebend oder klar begrenzend. Diese Flexibilität macht ihn zu einem verlässlichen Gegenüber in sehr unterschiedlichen Situationen.
Typisch für Jorah ist, dass er intuitiv zu unterscheiden scheint, wer gerade Nähe, wer Aktivierung und wer eher Schutz oder Erdung braucht. So kann er in Momenten innerer Unruhe stabilisierend wirken, während er in anderen Situationen Leichtigkeit und Kontaktfreude in den Raum bringt.
Jorahs Wesen verbindet Wachheit und Gelassenheit, Sensibilität und Präsenz. Seine Fähigkeit, sich fein auf Menschen einzustellen, bildet eine wichtige Grundlage für die hundegestützte Selbsterfahrung im Rahmen von Spiegelpfoten.